Bescheid wissen

Der Diakon, der macht das schon – aber was eigentlich genau?

Damals – Heute – Morgen

Auf diese Frage habe ich mir, seit meiner Ausbildung, eine ganze Palette an Antworten zurechtgelegt; sie reichen von biblischen Motiven über meine innerste Überzeugung bis hin zu einem augenzwinkernden Scherz. Aber lassen Sie uns von vorne beginnen, genauer gesagt in der Apostel­geschichte. Die christliche Urgemeinde kommt nach Jesu Tod zusammen, um zu beraten. Es geht hoch her, viel wird diskutiert und abgewogen. Dabei entsteht bei einigen Unmut, denn bei der täglichen Versorgung mit Lebensmitteln werden immer wieder die Witwen vergessen.

Unser Gemeindebrief – ein unbekannter Riese

Damals – Heute – Morgen

Meistens ist er schon vor mir da. Er liegt auf dem Tisch, bevor ich das Haus betrete. Wenn ich zu Besuch komme: Vor einer Taufe, einer Trauung, einer Bestattung oder bei einer anderen Gelegenheit.

Er ist das Aushängeschild unserer Gemeinde. Durch ihn bleiben wir in Kontakt. Mit Fernen und mit Nahen. Er ist der „unbekannte Riese“ der evangelischen Publizistik: Der Gemeindebrief. Ein Exemplar halten Sie gerade in Ihren Händen. Oder Sie haben ihn auf unserer Website entdeckt und schmökern jetzt darin.

Kirche

Damals – Heute – Morgen

Sowohl unter Kirchenmitgliedern, als auch unter Kirchenkritikern ist ab und an die Rede davon: Europa sei eine gottlose und säkulare Insel in einer religiösen Welt. Dabei gehen am Wochenende mehr Menschen zum Gottesdienst als in die Bundes­liga­stadien, und in Umfragen bezeichnen sich 70 Prozent der Befragten als religiös. Die beiden großen christlichen Kirchen sind nach wie vor gefragte und mächtige Gemeinschaften in der deutschen Gesellschaft.

Zum Beispiel Liebe – Wozu ist Kirche da?

„… denn Euch ist heute der Heiland geboren,“ ruft der Engel den Hirten am Heiligen Abend zu. Draußen, vor der Stadt Bethlehem. Bei denen, die nicht dazu gehören. Christus „entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an“, fasst der Apostel Paulus die Geburt Jesu zusammen. Es ist unserer Kirche ins Stammbuch geschrieben: „Die Kirche ist nur Kirche, wenn sie für andere da ist.“ So bringt es Dietrich Bonhoeffer auf den Punkt.

Frauen der Reformation

Es ist ein Skandal, der seinesgleichen sucht. Eine entlaufene Nonne heiratet einen katholischen Mönch. Aus Katharina von Bora wird Katharina Luther. Nicht nur durch seine 95 Thesen, auch durch seine Heirat mit Katharina von Bora bringt Martin Luther ein jahrhundertealtes gesellschaftliches Gefüge zum Einsturz. Luther überprüft Werte und Normen seiner Zeit an der Bibel und gelangt zu einer neuen Bewertung des weiblichen Geschlechts: Frauen und Männer sind gleich viel wert.

Luthers Schmerzen

Wir haben nicht nur einen Körper. Wir sind auch einer. Allen geistigen Höhenflügen und geistlichen Sehnsüchten zum Trotz. Mit unserem Körper treten wir in Kontakt mit dem, was uns umgibt. Wir nehmen in ihm auf, was wir zum Leben brauchen. Und scheiden es am Ende wenig appetitlich wieder aus.

Religionsunterricht – Antworten auf die Fragen nach Gott und der Welt

Ein paar Zahlen vorab: Im Dekanatsbezirk München besuchen rund 40 000 Schülerinnen und Schüler den evangelischen Religionsunterricht, davon rund 6 000, die bekenntnislos sind, auf Antrag. Bewusst und selbst entschieden wollen sie den Religionsunterricht besuchen. Dies spricht für seinen enorm hohen Stellenwert. Selbst die schwierige Zeit der Pubertät zeigt keine auffallende Abwanderung.

Trinität und die Sonntage nach Trinitatis – was ist denn das?

Ihr Name ist Trinity. Sie ist eine der Hauptpersonen in „Matrix“, jenem Film, der von religiösen und mythologischen Begriffen und Symbolen nur so strotzt. Gemeinsam mit dem geheimnisumwitterten Morpheus bringt sie den jungen Hacker Neo dazu, den Kampf gegen Maschinen und Software-Programme aufzunehmen, die die Menschheit entmündigen und versklaven.